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Beruf­li­che Ori­en­tie­rung

Mit „Kein Abschluss ohne Anschluss – Über­gang Schu­le – Beruf in NRW“ (KAoA) hat Nord­rhein-West­fa­len als ers­tes Flä­chen­land ein lan­des­weit ein­heit­li­ches und auf­ein­an­der auf­bau­en­des Gesamt­sys­tem von der Schu­le in Aus­bil­dung und/oder Stu­di­um ein­ge­führt, um Jugend­liche in ihrem Pro­zess der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung zu unter­stüt­zen, ihr Berufs­wahl­spek­trum zu erwei­tern und jun­ge Men­schen durch die Ent­wick­lung einer Berufs­wahl­kom­pe­tenz ent­schei­dungs­fä­hi­ger zu machen.

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ hat zum Ziel, einen nach­haltigen und sys­te­ma­ti­schen Über­gang von der Schu­le in den Beruf gemein­sam und in Abstim­mung mit den beteilig­ten Akteu­ren auf der Ebe­ne der kreis­frei­en Städ­te und Krei­se zu beför­dern, erfor­der­li­che Abstim­mungs­pro­zes­se zu orga­ni­sie­ren und zu einer kon­ti­nu­ier­li­chen Weiterent­wicklung des Gesamt­sys­tems bei­zu­tra­gen.

KAoA ist dabei Teil der prä­ven­ti­ven Stra­te­gie der Lan­des­re­gie­rung und unter­stützt die Jugend­li­chen dabei, eine Anschluss­per­spek­ti­ve zu fin­den, unnö­ti­ge War­te­schlei­fen und Aus­bil­dungs- oder Stu­di­en­ab­bruch zu ver­mei­den. Gleich­zei­tig wird so auch ein Bei­trag zur Siche­rung des Fach­kräf­te­be­darfs und der Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Unter­neh­men gesi­chert, da jun­ge Fach­kräf­te schnel­ler und geziel­ter ihre Aus­bil­dung und/oder ihr Stu­di­um auf­nehmen und abschlie­ßen kön­nen.

Seit dem Schul­jahr 2016/2017 ist die Umset­zung für alle all­ge­mein­bil­den­den Schu­len und Berufs­kol­legs für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler von der Jahr­gangs­stu­fe 8 bis in die Sekun­dar­stu­fe 2 ver­pflich­tend. Im Hoch­sauer­land­kreis sind dies nun 6 Haupt­schu­len, 7 Real­schu­len, 6 Sekun­dar­schu­len, 8 För­der­schu­len, 9 Gym­na­si­en und 7 Berufs­kol­legs.

Kein Abschluss ohne Anschluss

Für die Umset­zung der Lan­des­in­itia­ti­ve wur­den die fol­gen­den vier ver­bind­li­chen Stan­dard­ele­men­te ent­wi­ckelt, durch die der sys­te­mi­sche Pro­zess der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung begin­nend ab der Jahr­gang­stu­fe 8 bis hin­ein in eine Aus­bil­dung oder ein Stu­di­um bzw. alter­na­ti­ve Anschluss­we­ge defi­niert wer­den.

In unse­rem Eltern­weg­wei­ser wer­den Ihnen alle wich­ti­gen Stan­dard­ele­men­te der Berufs­ori­en­tie­rung erklärt.

1. Beruf­li­che Ori­en­tie­rung

Berufs­wahl­pass

Im Berufs­wahl­pass wer­den aus­ge­wähl­te Doku­men­te gesam­melt und doku­men­tiert. Den Berufs­wahl­pass erhal­ten alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler aller Schul­for­men ab der 8. Klas­se, er bün­delt alle Inhal­te und Akti­vi­tä­ten der schu­li­schen Berufs­ori­en­tie­rung und schafft damit Kon­ti­nui­tät und Ver­bin­dung zwi­schen den ein­zel­nen Stan­dard­ele­men­ten. Außer­dem wur­den Arbeits­blät­ter mit regio­na­len Ansprech­part­nern erwei­tert, die den Pro­zess der beruf­li­chen Ori­en­tie­rung beglei­ten.

Hier fin­den Sie den Berufs­wahl­pass auch online.

Ein­stiegs­in­stru­ment

Im ers­ten Halb­jahr der Klas­se 8 star­tet die Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung mit dem Stan­dard­ele­ment „Poten­zia­le ent­de­cken – dein Ein­stieg in die Beruf­li­che Ori­en­tie­rung“. Die­ser Ein­stieg zielt dar­auf ab, die Jugend­li­chen zu sen­si­bi­li­sie­ren und sie dazu zu moti­vie­ren, eige­ne Stär­ken und Poten­zia­le zu erkun­den und zu reflek­tie­ren. Auf die­ser Grund­la­ge, soll Ihr Kind im wei­te­ren Pro­zess pas­sen­de Berufs­fel­der erkun­den und Prak­ti­kums­stel­len aus­su­chen. Das Ein­stiegs­in­stru­ment wird an einem außer­schu­li­schen, bar­rie­re­frei­en Lern­ort und im Klas­sen­ver­band von zer­ti­fi­zier­ten Bil­dungs­trä­gern durch­ge­führt. An die­sem Tag wird Ihr Kind bei ver­schie­de­nen Übun­gen von päd­ago­gi­schen Begleit­per­so­nen betreut, ange­lei­tet und beob­ach­tet. Dabei ste­hen acht Stär­ken im Mit­tel­punkt, die Ihrem Kind durch die Selbst- und Fremd­be­ob­ach­tung bewusst gemacht wer­den sol­len. Die Ergeb­nis­se flie­ßen in die Tages­re­fle­xi­on ein und wer­den im „Stär­ken-Kom­pass“ fest­ge­hal­ten. Die­ser ist Teil des Ord­ners “Berufs­wahl­pass NRW”, den Ihr Kind am Ende des Tages erhält.

Hier fin­den Sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie die Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung zur Teil­nah­me am Ein­stiegs­in­stru­ment.

Berufs­feld­erkun­dung

Mit der Berufs­feld­erkun­dung gewin­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler ers­te Ein­bli­cke in die Berufs­welt, indem sie in der Regel an drei Tagen in jeweils unter­schied­li­che Berufs­fel­der hin­ein schnup­pern. Typi­sche Arbeits­ab­läu­fe und ver­schie­de­ne beruf­li­che Tätig­kei­ten wer­den pra­xis­nah in Betrie­ben ken­nen gelernt und erkun­det. Schü­le­rin­nen und Schü­ler sol­len einen Über­blick von den rea­lis­ti­schen Auf­ga­ben in dem jewei­li­gen Berufs­feld erhal­ten. Die­se ers­ten Ein­bli­cke in die beruf­li­chen Arbeits­ab­läu­fe die­nen dazu, dass Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine (an ihren Fähig­kei­ten ori­en­tier­te) Aus­wahl für das Betriebs­prak­ti­kum tref­fen kön­nen. Die Berufs­feld­erkun­dungs­ta­ge fin­den im Hoch­sauer­land­kreis jedes Jahr ein­heit­lich in der Woche vor den Oster­fe­ri­en statt.

Hier gelan­gen Sie direkt zum Berufs­feld­erkun­dungs­por­tal.

2. Über­gän­ge gestal­ten

Im Hand­lungs­feld II „Über­gän­ge gestal­ten“ stel­len die Kom­mu­nen vor Ort sicher, dass Jugend­li­che früh­zei­tig bei der Berufs­wahl und beim Ein­tritt in Aus­bil­dung oder Stu­di­um Unter­stüt­zung erhal­ten. Ziel ist es, allen jun­gen Men­schen nach der Schu­le mög­lichst rasch eine Anschluss­per­spek­ti­ve zu eröff­nen und durch eine effek­ti­ve Koor­di­nie­rung unnö­ti­ge War­te­schlei­fen zu ver­mei­den. Es gilt, ins­be­son­de­re auch Jugend­li­chen mit einem Bedarf an indi­vi­du­el­ler För­de­rung im Über­gang Schu­le-Beruf den direk­ten Über­gang von der Schu­le in Aus­bil­dung und Beruf zu ermög­li­chen bzw. das Über­gangs­sys­tem in Form von berufs­vor­be­rei­ten­den Ange­bo­ten / Bil­dungs­gän­gen mög­lichst ziel­ge­rich­tet ein­zu­set­zen.

Im Rah­men der struk­tu­rier­ten Über­gangs­ge­stal­tung wer­den nach­hal­ti­ge Pro­zes­se mit den Part­nern wie der Agen­tur für Arbeit und den Kam­mer­fach­kräf­ten der Hand­werks­kam­mer und der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer vor Ort initi­iert. Dazu gehört auch die früh­zei­ti­ge Iden­ti­fi­zie­rung der­je­ni­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus den Abgangs­jahr­gän­gen der all­ge­mein­bil­den­den Schu­len, die noch kei­ne Anschluss­per­spek­ti­ve gefun­den haben. Zudem müs­sen gemein­sa­me Ver­ein­ba­run­gen getrof­fen wer­den, wie die­se Jugend­li­chen über Bera­tungs­an­ge­bo­te nie­der­schwel­lig und ziel­grup­pen­ge­recht infor­miert wer­den. Durch die Ein­bin­dung und akti­ve Betei­li­gung der Akteu­re im Hoch­sauer­land­kreis wird gewähr­leis­tet, dass alle Schüler:innen der Abgangs­klas­sen, die noch ohne Zusa­ge für eine Aus­bil­dung oder eine wei­ter­füh­ren­de Schu­le sind, bera­ten und unter­stützt wer­den. Alle Jugend­li­chen sol­len vor dem Ver­las­sen der Schu­le in eine Anschluss­op­ti­on ver­mit­telt wer­den.

Im Hoch­sauer­land­kreis kann in der Über­gangs­ge­stal­tung auf vor­han­de­ne For­ma­te ver­läss­li­cher Part­ner zurück­ge­grif­fen wer­den. Die gute Zusam­men­ar­beit und das gemein­sa­me Ver­ständ­nis über die Ver­ant­wort­lich­kei­ten bie­ten im Hoch­sauer­land­kreis gute Vor­aus­set­zun­gen, einen struk­tu­rier­ten Pro­zess zum Woh­le unse­rer Jugend­li­chen zu eta­blie­ren.

3. Stei­ge­rung der Attrak­ti­vi­tät der dua­len Aus­bil­dung

Eine wei­te­re Auf­ga­be der Lan­des­in­itia­ti­ve “Kein Abschluss ohne Anschluss” ist die Stär­kung der dua­len Aus­bil­dung. Die Vor­tei­le der dua­len Aus­bil­dung sol­len Jugend­li­chen, Eltern und Lehr­kräf­ten gezielt vor Augen geführt wer­den. Hier­für haben sich die Part­ner im Netz­werk kar­rie­re-hier zusam­men­ge­schlos­sen.

Auf www.karriere-hier.de fin­den Sie Infor­ma­tio­nen und Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te zur dua­len Aus­bil­dung.

4. Kom­mu­na­le Koor­di­nie­rung

Die Kom­mu­na­le Koor­di­nie­rungs­stel­le beim Hoch­sauer­land­kreis bil­det die Schalt­stel­le für die Umset­zung von “Kein Abschluss ohne Anschluss — Über­gang Schu­le-Beruf in NRW”. Sie koor­di­niert die Akteu­re und Akti­vi­tä­ten vor Ort, um die Jugend­li­chen best­mög­lich zu unter­stüt­zen. Die ori­gi­nä­ren Zustän­dig­kei­ten der Part­ner blei­ben erhal­ten. Ziel der Kom­mu­na­len Koor­di­nie­rung ist es, einen nach­hal­ti­gen und sys­te­mi­schen Über­gang von der Schu­le in den Beruf mit Abstim­mung der betei­lig­ten Akteu­re zu för­dern.

Netz­werk­part­ner sind bei­spiels­wei­se:

  • Schu­len, Hoch­schu­len
  • Kam­mern und Ver­bän­de
  • Agen­tur für Arbeit
  • Job­cen­ter
  • Jugend­hil­fe
  • Wirt­schafts­för­de­run­gen
  • Unter­neh­men
  • Regio­na­le Bil­dungs­trä­ger
  • Regio­na­ler Aus­bil­dungs­kon­sens
  • Regio­nal­agen­tur
  • Kom­mu­na­les Integrations­zentrum

KAoA-STAR

Für Jugend­li­che mit Han­di­caps ist der Ein­stieg in den Beruf eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung, gera­de dann, wenn der Weg nicht auto­ma­tisch in eine Werk­statt für Men­schen mit Behin­de­rung, son­dern in betrieb­li­che Aus­bil­dung und Beschäf­ti­gung füh­ren soll. Mit Beginn des Schul­jah­res 2017/2018 haben die­se Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Mög­lich­keit, die KAoA-STAR-Stan­dard­ele­men­te zu nut­zen, die sie ent­spre­chend ihrer indi­vi­du­el­len Bedar­fe beim Über­gang in den Beruf unter­stüt­zen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu KAoA-STAR

Die Beglei­tung der Jugend­li­chen beginnt im dritt­letz­ten Schul­be­suchs­jahr und umfasst eine ver­bind­li­che Berufs­we­ge­pla­nung ein­schließ­lich Poten­zi­al­ana­ly­se, Berufs­feld­erkun­dun­gen und Prak­ti­ka. Je nach behin­de­rungs­spe­zi­fi­schem Bedarf kön­nen wei­te­re Ele­men­te, wie z.B.: Berufs­ori­en­tie­rungs­se­mi­na­re, Arbeits­platz­be­zo­ge­nes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­trai­ning ange­bo­ten wer­den.

Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Inte­gra­ti­ons­fach­diens­tes arbei­ten in den Schu­len mit den Jugend­li­chen, ihren Eltern und Lehr­kräf­ten eng zusam­men und beglei­ten die Jugend­li­chen wäh­rend ihres gesam­ten indi­vi­du­el­len Berufs­ori­en­tie­rungs­pro­zes­ses.

Ein beson­de­rer Schwer­punkt ist der Auf- und Aus­bau von trag­fä­hi­gen Ver­net­zungs- und Koope­ra­ti­ons­struk­tu­ren, um die Inte­gra­ti­on und Berufs­we­ge­pla­nung der Jugend­li­chen zu stär­ken. Wich­ti­ge Koope­ra­ti­ons­part­ner außer­halb von Schu­le sind Betrie­be, Reha-Bera­tungs­kräf­te der Agen­tu­ren für Arbeit und die Kom­mu­na­len Koor­di­nie­rungs­stel­len. Für die­se Auf­ga­ben ist in den bei­den Land­schafts­ver­bän­den in ihrem jewei­li­gen Lan­des­teil eine KAoA-STAR-Koor­di­nie­rungs­stel­le ein­ge­rich­tet.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu KAoA-STAR fin­den Sie auch unter www.star.lwl.org. und www.star.lvr.de.

Bei Fra­gen kön­nen Sie außer­dem ger­ne den Inte­gra­ti­ons­fach­dienst kon­tak­tie­ren.

Berufs­be­ra­tung der Agen­tur für Arbeit

Die Berufs­be­ra­tung der Agen­tur für Arbeit unter­stützt jun­ge Men­schen bei der beruf­li­chen Ori­en­tie­rung und Ent­schei­dung. Die Berufs­be­ra­tung beglei­tet Rat­su­chen­de indi­vi­du­ell und hilft, pas­sen­de beruf­li­che Per­spek­ti­ven zu ent­wi­ckeln.

Ob in der Schu­le, in der Agen­tur für Arbeit oder auf Mes­sen – die Berufs­be­ra­te­rin­nen und Berufs­be­ra­ter im Hoch­sauer­land­kreis sind für Sie da!

Auf­ga­ben der Berufs­be­ra­tung

Die Haupt­auf­ga­ben sind:

  • Bera­tung von Jugend­li­chen – Unter­stüt­zung bei der Berufs­wahl, Stu­di­en­wahl oder beruf­li­chen Ori­en­tie­rung.
  • Infor­ma­ti­on über Beru­fe und Bil­dungs­we­ge – Bereit­stel­lung von Infor­ma­tio­nen zu Aus­bil­dung, Stu­di­um und Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten.
  • Ver­mitt­lung in Aus­bil­dung und Stu­di­um – Hil­fe bei der Suche nach pas­sen­den Aus­bil­dungs­plät­zen oder (dua­len) Stu­di­en­gän­gen.
  • Unter­stüt­zung bei Bewer­bun­gen – Tipps und Hil­fe bei Bewer­bungs­un­ter­la­gen und Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen.
  • För­de­rung und finan­zi­el­le Hil­fen – Bera­tung zu För­der­mög­lich­kei­ten wie Berufs­vor­be­rei­ten­de Bil­dungs­maß­nah­men, Ein­stiegs­qua­li­fi­zie­rung, Assis­tier­te Aus­bil­dung etc.
  • Zusam­men­ar­beit mit Schu­len, Unter­neh­men und ande­ren Insti­tu­tio­nen – Durch­füh­rung von Berufs­ori­en­tie­rungs­ver­an­stal­tun­gen und Ver­net­zung von Akteu­ren im Arbeits­markt.

Zögern Sie nicht und kon­tak­tie­ren Sie das Team der Berufs­be­ra­tung!

Pro­jekt: Aus­bil­dungs­bot­schaf­ten­de

Im Pro­jekt “Aus­bil­dungs­bot­schaf­te­rin­nen und Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter” gehen jun­ge Aus­zu­bil­den­de in all­ge­mein­bil­den­de Schu­len und geben den Schü­le­rin­nen und Schü­lern Ein­bli­cke in ihre Aus­bil­dung. Sie kön­nen authen­tisch über ihren Arbeits­all­tag berich­ten und dar­über, was an ihrem Beruf Spaß macht und war­um sie sich dafür ent­schie­den haben.

Wor­um geht’s?

Die Aus­bil­dungs­bot­schaf­ten­den der Hand­werks­kam­mer Süd­west­fa­len kön­nen einen Ein­blick in über 130 Beru­fe geben, die es im Hand­werk gibt:

  • Bau­zeich­ne­rin oder Bau­zeich­ner
  • Dach­de­cke­rin oder Dach­de­cker
  • Fahr­zeug­la­ckie­rer oder Fahr­zeug­la­ckie­re­rin
  • Gold­schmie­din oder Gold­schmied
  • Maß­schnei­der oder Maß­schnei­de­rin
  • Kon­di­tor oder Kon­di­to­rin
  • und vie­le wei­te­re span­nen­de Beru­fe!

Die Aus­bil­dungs­bot­schaf­ten­den der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer Arns­berg, Hell­weg-Sau­er­land kön­nen einen Ein­blick in Indus­trie- und Han­dels­be­ru­fe, sowie Beru­fe im Gesund­heits­sek­tor geben, von denen es auch über 100 ver­schie­de­ne gibt:

  • Auto­mo­bil­kauf­frau/-mann
  • Che­mie­la­bo­ran­tin oder Che­mie­la­bo­rant
  • Fach­kraft für Ver­an­stal­tungs­tech­nik
  • Gestal­ter oder Gestal­te­rin für visu­el­les Mar­ke­ting
  • Indus­trie­kauf­man­n/-frau
  • Kauf­man­n/-frau für Hotel­ma­nage­ment
  • Medi­en­ge­stal­te­rin oder Medi­en­ge­stal­ter
  • und vie­le wei­te­re inter­es­san­te Beru­fe!

Feri­en-Prak­ti­kums­wo­chen NRW

Die Feri­en-Prak­ti­kums­wo­chen bie­ten Jugend­li­chen ab 15 Jah­ren neue Chan­cen zur Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung. Inter­es­sier­te kön­nen in den Som­mer­fe­ri­en frei­wil­lig an ein- bis drei­tä­gi­gen Kurz­prak­ti­ka teil­neh­men – fle­xi­bel, kos­ten­los und ohne Bewer­bungs­stress. Jeden Tag ein neu­es Unter­neh­men, jeden Tag ein ande­rer Beruf – so wird Beruf­li­che Ori­en­tie­rung prak­tisch, greif­bar und all­tags­nah.

So funktioniert’s:

Schü­le­rin­nen und Schü­ler ent­schei­den selbst, an wel­chem Tag sie mit­ma­chen und wel­che Berufs­fel­der sie inter­es­sie­ren. Ob nur einen Schnup­per­tag oder direkt Kurz­prak­ti­ka bis drei Tage pro Unter­neh­men. So las­sen sich die Prak­ti­ka fle­xi­bel in die Som­mer­fe­ri­en inte­grie­ren – mit genü­gend Zeit für Erho­lung und Frei­zeit. Die Anmel­dung dau­ert nur fünf Minu­ten und läuft kom­plett online – ohne Lebens­lauf, ohne Zeug­nis.

Wer Inter­es­se hat kann sich auf der Platt­form der Prak­ti­kums­wo­che anmel­den, durch die ange­bo­te­nen Plät­ze stö­bern, ein Ange­bot anfra­gen und dann auf die Zusa­ge des Unter­neh­mens war­ten.

Alle wei­te­ren Infos fin­den Sie hier.

care4future

Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen in der Pfle­ge stellt der Per­so­nal­man­gel dar. Dies zeigt sich auch immer stär­ker im Hoch­sauer­land­kreis.

Aus die­sem Grund wur­de mit „care4future – Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Pfle­ge begeis­tern“ ein Pro­jekt ins Leben geru­fen, das ein wei­te­res Ange­bot der schu­li­schen Berufs­ori­en­tie­rung schafft.

Ziel ist, durch Ver­net­zung von Anbie­tern der Pfle­ge und inter­es­sier­ten Schu­len Nach­wuchs-kräf­te für den Beruf der Pfle­ge nach­hal­tig zu gewin­nen.

Wie funk­tio­niert das Pro­jekt?

Für die Umset­zung wur­de das Bera­tungs­un­ter­neh­men con­tec GmbH vom Hoch­sauer­land­kreis beauf­tragt. Die con­tec GmbH hat das Pro­jekt „care4future“ 2016 gestar­tet und konn­te inzwi­schen deutsch­land­weit bereits über 100 Netz­wer­ke rea­li­sie­ren.

Das Pro­jekt bie­tet den teil­neh­men­den Schu­len und Anbie­tern freie Gestal­tung in der Umset­zung, so dass das Ange­bot indi­vi­du­ell an vor­han­de­ne Struk­tu­ren ange­passt wer­den kann.

Die Schu­len imple­men­tie­ren z. B. eine AG oder ein Wahl­pflicht­fach, wodurch Schü­le­rin­nen und Schü­lern in einem Mix aus Theo­rie und Pra­xis ein authen­ti­scher Ein­blick in den Pfle­ge­be­ruf ermög­licht wird. Zudem bie­tet das Pro­jekt auch die Chan­ce, poten­ti­el­le Arbeit­ge­ber und Mit­ar­bei­ter ken­nen­zu­ler­nen sowie per­sön­li­che Kon­tak­te zu älte­ren Men­schen auf­zu­bau­en. Dies trägt dazu bei, bestehen­de Hemm­schwel­len abzu­bau­en und för­dert die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung.

Durch die Kom­mu­na­le Koor­di­nie­rungs­stel­le wur­den aus­ge­wähl­te Schu­len aus dem Stadt­ge­biet Arns­berg, an denen das Pro­jekt zunächst als Pilot an den Start gehen soll, ange­fragt.

Die Akteu­re auf Sei­ten der Anbie­ter für Pfle­ge­leis­tun­gen wur­den durch Frau Weber vom Fach­dienst Sozia­les des HSK ange­spro­chen.

Im ers­ten Schul­halb­jahr 2025/26 sind zwei Netz­werktref­fen geplant, wel­che von der con­tec GmbH orga­ni­siert und mode­riert wer­den. Hier soll gemein­sam mit Schu­le und Anbie­tern das Cur­ri­cu­lum für das Schul­jahr bespro­chen und aus­ge­ar­bei­tet wer­den. Dabei wird u. a. fest­ge­legt, wann die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wel­che Ein­rich­tung besu­chen und wann von wem wel­che Inhal­te ver­mit­telt wer­den.

Der Start des Pro­jek­tes ist zum zwei­ten Schul­halb­jahr 2025/26 geplant.

Zum Abschluss des Schul­jah­res fin­det noch ein­mal ein Abschluss­tref­fen statt, um zu reflek­tie­ren, was gut funk­tio­niert hat und wo even­tu­ell noch nach­ge­bes­sert wer­den soll­te.

Bei erfolg­rei­cher Umset­zung soll das Pro­jekt dann nach und nach an Schu­len im gesam­ten HSK ange­bo­ten wer­den.

Ansprech­part­ne­rin bei der Kom­mu­na­len Koor­di­nie­rungs­stel­le ist Sil­ke Fuß, Tel. 02931 94–4126 oder kaoa@​hochsauerlandkreis.​de.

Bei inhalt­li­chen Fra­gen zum Pro­jekt wen­den Sie sich bit­te an Anna Weber (Fach­dienst Sozia­les), Tel. 0291 94–3442 oder anna.​weber@​hochsauerlandkreis.​de

Wich­ti­ge Infos in ver­schie­de­nen Spra­chen

Die ver­schie­de­nen Ele­men­te von KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) zu ver­ste­hen, kann auf den ers­ten Blick kom­pli­ziert wir­ken. Und es ist viel­leicht noch schwie­ri­ger, wenn Deutsch nicht die eige­ne Mut­ter­spra­che ist. Hier fin­den Sie alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zu KAoA in ver­schie­de­nen Spra­chen.

It can be dif­fi­cult to under­stand the dif­fe­rent ele­ments of the care­er ori­en­ta­ti­on sys­tem „KAoA“ („Kein Abschluss ohne Anschluss“ means „No degree wit­hout a future per­spec­ti­ve“). It might be even more dif­fi­cult if your mother ton­gue is not Ger­man. You can find all rele­vant infor­ma­ti­on in dif­fe­rent lan­guages here.

The­re­sa Ter­früch­te

Diplom-Ver­wal­tungs­wir­tin

The­re­sa Ter­früch­te

Diplom-Ver­wal­tungs­wir­tin

Phil­ipp Kun­le

Sozio­lo­ge

Isa­bel­la Krut­mann

Medi­en­päd­ago­gin

Isa­bel­la Krut­mann

Medi­en­päd­ago­gin

Sil­ke Fuß

Diplom-Gewer­be­leh­re­rin

Sil­ke Fuß

Diplom-Gewer­be­leh­re­rin