care4future
Eine der größten Herausforderungen in der Pflege stellt der Personalmangel dar. Dies zeigt sich auch immer stärker im Hochsauerlandkreis.
Aus diesem Grund wurde mit „care4future – Schülerinnen und Schüler für die Pflege begeistern“ ein Projekt ins Leben gerufen, das ein weiteres Angebot der schulischen Berufsorientierung schafft.
Ziel ist, durch Vernetzung von Anbietern der Pflege und interessierten Schulen Nachwuchs-kräfte für den Beruf der Pflege nachhaltig zu gewinnen.
Wie funktioniert das Projekt?
Für die Umsetzung wurde das Beratungsunternehmen contec GmbH vom Hochsauerlandkreis beauftragt. Die contec GmbH hat das Projekt „care4future“ 2016 gestartet und konnte inzwischen deutschlandweit bereits über 100 Netzwerke realisieren.
Das Projekt bietet den teilnehmenden Schulen und Anbietern freie Gestaltung in der Umsetzung, so dass das Angebot individuell an vorhandene Strukturen angepasst werden kann.
Die Schulen implementieren z. B. eine AG oder ein Wahlpflichtfach, wodurch Schülerinnen und Schülern in einem Mix aus Theorie und Praxis ein authentischer Einblick in den Pflegeberuf ermöglicht wird. Zudem bietet das Projekt auch die Chance, potentielle Arbeitgeber und Mitarbeiter kennenzulernen sowie persönliche Kontakte zu älteren Menschen aufzubauen. Dies trägt dazu bei, bestehende Hemmschwellen abzubauen und fördert die Persönlichkeitsentwicklung.
Durch die Kommunale Koordinierungsstelle wurden ausgewählte Schulen aus dem Stadtgebiet Arnsberg, an denen das Projekt zunächst als Pilot an den Start gehen soll, angefragt.
Die Akteure auf Seiten der Anbieter für Pflegeleistungen wurden durch Frau Weber vom Fachdienst Soziales des HSK angesprochen.
Im ersten Schulhalbjahr 2025/26 sind zwei Netzwerktreffen geplant, welche von der contec GmbH organisiert und moderiert werden. Hier soll gemeinsam mit Schule und Anbietern das Curriculum für das Schuljahr besprochen und ausgearbeitet werden. Dabei wird u. a. festgelegt, wann die Schülerinnen und Schüler welche Einrichtung besuchen und wann von wem welche Inhalte vermittelt werden.
Der Start des Projektes ist zum zweiten Schulhalbjahr 2025/26 geplant.
Zum Abschluss des Schuljahres findet noch einmal ein Abschlusstreffen statt, um zu reflektieren, was gut funktioniert hat und wo eventuell noch nachgebessert werden sollte.
Bei erfolgreicher Umsetzung soll das Projekt dann nach und nach an Schulen im gesamten HSK angeboten werden.
Ansprechpartnerin bei der Kommunalen Koordinierungsstelle ist Silke Fuß, Tel. 02931 94–4126 oder kaoa@hochsauerlandkreis.de.
Bei inhaltlichen Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Anna Weber (Fachdienst Soziales), Tel. 0291 94–3442 oder anna.weber@hochsauerlandkreis.de


