Welcher Test für welches Kind? (Online)
Intelligenztests sind nur bedingt miteinander vergleichbar, da sie unterschiedliche Bereiche der Intelligenz messen. Sie varrieren auch in der Aussagekraft, da sie mehr oder weniger viele Subtests beinhalten.
In diesem Seminar geht es um die diagnostische Planung, basierend auf den Fragestellungen und Besonderheiten der Kinder. Es werden Möglichkeiten von sinnvollen Test- und Subtestkombinationen referiert. Selbst gut konstruierte Intelligenztests sind wenig nützlich, wenn Kinder mit besonderen Bedürfnissen sich in der Testsituation verweigern.
Populäre Intelligenztests werden miteinander verglichen und es wird eine Übersicht vorgestellt, welche Tests auf welche Kindergruppen eher motivierend wirken.
Inhalte
- Testplanung unter Berücksichtigung typischer Fragestellungen:
— Teilleistungsstörungen
— Konzentrationsstörungen
— Lernschwierigkeiten
— Intelligenzminderungen
— besondere Begabungen
— Wahrnehmungsauffälligkeiten
— Kinder mit körperlich-motorischen Beeinträchtigungen
- Möglichkeiten von Testkombinationen (cross-battery-assessment)
- Vergleich populärer Intelligenztests für Kinder auf dessen Nützlichkeit anhand einer Kriterienliste
- Exkurs: welcher Test nicht für welches Kind
- Hinweis: Vorerfahrungen in der Anwendung von Intelligenztests sind für dieses Seminar nützlich
Die Kosten werden übernommen. Teilnehemen können sonderpädagogische Lehrkräfte an Schulen im GL und an Förderschulen.
Anmeldung: https://beteiligung.nrw.de/portal/hsk/beteiligung/themen/1020420


